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St.-Nikolaus-Kirche

Die Germeter Pfarrkirche St. Nikolaus besteht im Grunde aus drei unterschiedlich alten Teilen: den Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert, das 1973 fertiggestellte Kirchenschiff und das Pfarrzentrum, das 2009 gebaut wurde.

Als Pfarrort wurde Germete erstmals 1450 im Verzeichnis des Archidiakonats Warburg erwähnt. Der Kirchturm, der auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert wird, beweist jedoch, dass bereits viel früher eine Filialkirche bestand, die entweder zur Pfarrei St. Peter auf der Warburger Hüffert oder zur Pfarrei Osdagessen (Audaxen) gehörte.

Der bereits seit Jahrhunderten bestehende Turm wurde 1722 im Unterbau verstärkt und 1780 aufgestockt. Er steht unter Denkmalschutz und kann nur noch durch einen schmalen Gang hinter der Orgel begangen werden. Er ist das älteste Germeter Gebäude.

Das Kirchenschiff stammt aus dem Jahr 1973. Es ist der Nachfolgerbau einer Kirche, die von 1780 bis 1788 im Barockstil gebaut wurde. Vom 13. Jahrhundert bis 1780 muss es aber bereits eine Steinkirche an dieser Stelle gegeben haben.

Die alte Germeter Kirche wurde zwischen 1780 und 1788 errichtet. 1970 wurde sie abgebrochen.
Die alte Germeter Kirche von 1780.

1970 wurde entschieden, die alte Barockkirche von 1788 abzureißen, weil sie zum einen baufällig war, zum anderen für die wachsende Germeter Kirchengemeinde als nicht mehr groß genug erachtet wurde.

Der Grundstein zu dieser dritten Germeter Kirche wurde 1971 gelegt, ihre Fertigstellung war 1973. Der Bau wurde nach Plänen des  Architekten Johannes Reuter  errichtet. Um den alten Kirchturm zu integrieren, wurde die Außenwände des Kirchenneubaus in Buntsandstein gehalten.

1979 wurden die alten Bilder und Plastiken wieder in der Kirche angebracht, 1981 wurde sie geweiht.

Unter der Leitung des Architekten Raimund Busch und des Pfarrers Alfons Weskamp erfolgte 2004 eine umfassende Renovierung des Innenraums. Der Altarraum wurde neu gestaltet, eine neue Orgel nebst Orgelbühne eingebaut, die Sitzbereiche für die Besucher luftiger gestaltet.

Mit dem Bau des angrenzenden Pfarrheims direkt an das Kirchenschiff wurde 2009 das Ensemble vervollständigt.

 

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