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Pfarrheim

Das Pfarrheim der St.-Nikolaus-Pfarrgemeinde Germete ist nach sechs Monaten Bauzeit im März 2010 mit einer feierlichen Segnung eröffnet worden. Es ersetzte das alte Fachwerk-Pfarrhaus aus dem Jahr 1860 in der Nachbarschaft, das für die Nutzungsanforderungen der Gemeinde nicht mehr geeignet war und verkauft wurde.

400.000 Euro hat der Neubau gekostet. Das Generalvikariat in Paderborn hat dazu einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro gewährt. Das alte Pfarrhaus ist für 40.000 Euro verkauft worden. 150.000 Euro an Krediten hat die Gemeinde für den Bau aufgenommen. Die restliche Bausumme wurde aus Treuhand-Geld der Kollekte genommen. 3500 Arbeitsstunden haben zudem der Schützenverein, der Kirchenvorstand und die »Rentnerband« erbracht, damit das neue Pfarrzentrum für die mehr als 700 Katholiken in Germete entstehen konnte. Pastor Alfons Weskamp hatte das Neubauprojekt in Germete immer wieder forciert. Architekt war Raimund Busch aus Warburg.

So sah die Pfarrwiese vor dem Bau des neuen Pfarrhauses im Jahr 2010 aus. An dieser Stelle stand in der Nachkriegszeit noch ein altes Bauernhaus.

Das Pfarrhaus der St.-Nikolaus-Kirchengemeinde Germete ist seither ein Ort der Begegnung und der Kommunikation. In ihm soll der Glaube weitergeben werden, Jung und Alt, Gemeinde und Pastoralverbund verbinden, hatte sich auch Pastor Alfons Weskamp immer gewünscht. Konkret wurde die Sakristei überbaut und in den Neubau integriert. Kirche, Sakristei und Pfarrheim wurden miteinander verbunden und zeigen ein geschlossenes Erscheinungsbild auf. In dem Gebäude sind 200 Quadratmeter Nutzfläche entstanden. Dafür nimmt der Grundriss die polygonale Form der Kirche auf. Ein großer, in Teilen überdachter Innenhof sorgt dafür, dass die Gläubigen trockenen Fußes von der Kirche in das Pfarrheim gelangen können. Im Innenhof, dem neuen Kirchplatz, wurde die alte Glocke aus dem Heimatmuseum und mehrere Sitzbänke aufgestellt.

Das Pfarrheim verfügt über zwei hohe Gemeinschaftsräume von 50 Quadratmeter und von 20 Quadratmeter Größe, die mit modernen Konzeptionselementen bis unter den First zu öffnen sind. Die beiden Säle sind durch eine Schiebetür voneinander getrennt und können miteinander verbunden werden. Eine 16 Quadratmeter umfassende Küche, ein Abstellraum, ein Bürotrakt, ein Raum für die Bücherei und die Toilettenanlagen komplettieren die neuen Räumlichkeiten. Es gibt eine Doppel-Glastür nach draußen. Geheizt werde der Komplex mit einer energiesparenden Gasbrennertherme.

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