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Sportheim

Der Sportverein E.T.S.G. Germete wurde im Jahr 1965 wieder neu gegründet. Für den Spielbetrieb wurde mit dem Vereinslokal Fritz Floren eine Vereinbarung getroffen, Wasch und Umziehmöglichkeiten zu schaffen.

Vom Verband und auch vom Sportkreis wurde der Verein verpflichtet, gemäß § 11 Abs. 2 der Verbandssatzung, dem Gastverein und Schiedsrichter eine geeignete Gelegenheit zum Umkleiden und Duschen zur Verfügung zu stellen. Auf Grund dieser Tatsachen wurde auf der Generalversammlung beschlossen, ein neues Sportheim zu bauen. Die hierfür benötigte Fläche von ca. 300 qm, auf der ein Behelfsheim stand, wurde vom Gemeinderat zur Verfügung gestellt

Mit einem Kostenaufwand von ca. 130.000 DM wurde am 15.02.1977 der Bauantrag gestellt. Die offizielle Baugenehmigung folgte kurzfristig, und so konnte der erste Spatenstich bereits am 11.02.1977 getan werden.

Auf einer Fläche von 15,35 x 10,60 qm = insgesamt 163 qm wurden zwei Umkleidekabinen, ein Schiedsrichterraum, eine Dusche, zwei WC und ein Geräteraum errichtet. Tag für Tag, vor allem in den Abendstunden und an den Wochenenden waren fleißige, freiwillige Helfer damit beschäftigt, das Sportheim zu errichten. Bereits am 04. Juni 1977 konnte man Richtfest feiern. In insgesamt 101 Tagen mit 2.652 Stunden wurde das Sportheim fertiggestellt.

Die feierliche Einweihung fand am Sonntag den 18.09.1977 statt. Sie begann mit dem Gottesdienst in der St. Nikolauskirche Germete, danach fand die Einweihung mit dem Bürgermeister und dem Stadtdirektor der Stadt Warburg, unserem Pastor und dem Musikverein Germete auf unserm neuen Gelände statt. Ein gemeinsames Gulaschessen, Planwagenfahrten und Hubschrauberrundflüge rundeten die Feierlichkeiten ab.

Finanziert wurde das Sportheim durch die Zuschüsse vom Kreis Höxter, der Stadt Warburg, von Sachspenden verschiedener Firmen, von privaten Geldspenden, von Eigenkapital und Eigenleistungen.

Des Weiteren wurden für die Stadt Warburg Planwagenfahrten für Touristen und Clubs durchgeführt. Dazu hatten sich 5 Pferdefreunde gefunden und dem Sportverein ein eigenes Pferd gespendet. Weitere Pferde wurden dem Verein für die Fahrten kostenlos zur Verfügung gestellt. Onkel Fritz (Engelbracht) übernahm die Pflege der Pferde und auch die Fahrten.

Im Jahr 1990 wurde mit einem Kostenaufwand von rd. 8.000 DM das Dach des Sportheims erneuert. Die alten Onduline Platten wurden durch neue Platten ersetzt.
Der Anbau am Sportheim wurde im Jahr 1997 abgerissen und durch eine Garage (für den Rasenmäher) und einem Abstellraum für Bälle und sonstige Sportgeräte ersetzt. Außerdem errichtete man ein Tribünendach.

Als Schutz vor Wind und Wetter wird für die treuen Zuschauer im Jahr 1992 eine Überdachung an der Nordseite des Sportheims errichtet.
Im Jahr 2001 beschloss der Vorstand, das Sportheim noch einmal umzubauen, um den nötigen sportlichen Forderungen zu genügen.
Unter Anleitung von Ferdi Waldeier, der die Pläne erstellt hatte und auch die Bauaufsicht übernahm, wurde im Juli 2002 mit den Arbeiten im Außenbereich begonnen.
Die Gesamtkosten beliefen sich zunächst auf ca. 125.000 DM.

Neugestaltung des Vorplatzes
Neu- bzw. Anbau an das vorhandene Sportheim

Nachdem die Arbeiten an der Außenanlage fertig gestellt waren, wurden im Januar 2003 die Innenwände im Sportheim abgerissen und wieder neu aufgebaut.
So entstanden eine neue Küche, ein Gesellschaftsraum mit Theke von ca. 60 qm, Umkleideräume für Heim- und Gastmannschaft mit eigenen Duschen und Toilette, ein Schiedsrichterraum mit Dusche, sowie ein weiterer Raum für Heizung, Strom und Wasser.
Die Toiletten für Damen und Herren wurden nach außen verlegt.  Zudem wurde ein Allzweckraum für das Abstellen von Getränken und sonstigen Geräten einrichtet.Des Weiteren entstand ein großzügiger Unterstand, der sowohl als Sitzfläche beim Sportfest, sowie bei Übertragungen von Fußballspielen genutzt wird.

Am Sonntag, den 10 August 2003 wurde die neu erstellte Anlage von Pastor Alfons  Weskamp und dem Bürgermeister Walter Hellmut eingeweiht. Die Bausumme und belief sich zum Schluss auf rund 75.000 €.

Wolfgang Eickenberg mit Pastor Alfons Weskamp und Hans Willi Kersting

Im Jahr 2020 spendete die Firma Kohlschein eine neue Theke für den Gemeinschaftraum.
Ebenso wurde 2020 das Dach der Westtribüne und eine zusätzliche Unterstellgarage neu errichtet.

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